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Tagesprogramm 17.maj - 13.juni

An einem Tag in Astrid Lindgrens Welt gibt es viel zu sehen und zu erleben. Hier findet ihr unser Tagesprogramm mit Zeiten und Anhaltspunkten für einen Teil der Ereignisse. Außer den Zeiten für die Vorstellungen könnt ihr auch sehen, wann Pippi, Michel, Karlsson und die anderen zu Hause in ihrer jeweiligen Welt sind, um die Besucher willkommen zu heißen. Die Zeiten sind mit dunklen Farben auf dem Zeitplan gekennzeichnet.

An manchen Tagen in der Vorsaison sind Mattisburg und Heckenrosental vorübergehend wegen Proben geschlossen!

Villa Kunterbunt

 


10.30 – 12.30 Pippi und ihre Freunde in Villa Kunterbunt


 

10.30 Pippi zieht in die Villa Kunterbunt

Am Rande der winzigen kleinen Stadt liegt ein alter verwilderter Garten und in diesem Garten steht ein altes Haus. Das Haus heißt Villa Kunterbunt. Tommy und Annika kommen immer an der Villa Kunterbunt vorbei und wünschen sich so sehr, dass jemand dort einzieht. Jemand mit Kindern. Sie stehen oft am Zaun und denken darüber nach, wie es wäre, wenn heute etwas ganz Tolles passieren würde, oder ob es wieder einer dieser langweiligen normalen Tage wird, an denen ihnen einfach nichts einfällt, was sie machen können.

Heute haben sie sich besonders beeilt, weil sie gehört haben, dass Fräulein Prysselius gesagt hat, dass jetzt tatsächlich jemand hier einzieht. Sollte das wirklich stimmen? „Ja, spinnen die denn?“, fragt Tommy sich. „Warum in aller Welt haben sie ein Pferd in der Küche?” Fräulein Prysselius, die Vorsitzende der Kinderfürsorge sowie des Kinderheims der winzigen kleinen Stadt, findet allerdings, dass es nicht geht, dass ein kleines Mädchen ganz alleine in einem großen Haus wohnt. Sie entscheidet sich, Pippi einen Besuch abzustatten und sie mit in das Kinderheim zu nehmen, damit etwas mehr Ordnung in Pippis Leben kommt.

 

11.30 Pippi bekommt Besuch von Dieben

Am Rande der winzigen kleinen Stadt wohnt Pippi Langstrumpf in einem alten verfallenen Haus. Sie ist neun Jahre und wohnt dort ganz alleine mit ihrem Pferd Kleiner Onkel und ihrem Äffchen Herr Nilsson. Eines Tages kommen zwei arme Landstreicher vorbei, die Donner-Karlsson und Blom heißen. Sie wollten eigentlich nur anklopfen und um ein Butterbrot bitten, aber was glaubt ihr, wie große Augen sie bekommen, als sie ein kleines Mädchen ganz alleine ihre Goldmünzen zählen sehen. Dass „Herr Nilsson“, über den Pippi spricht, nur ihr kleiner Affe ist, verstehen sie nicht. Sie denken, dass der Herr des Hauses Herr Nilsson heißt, und entscheiden sich, zu warten, bis er und Pippi ins Bett gegangen sind. Dann wollen sie zurückkommen, um Pippis Koffer mit den ganzen Goldmünzen zwischen ihre Finger zu bekommen. Was sie jedoch nicht wissen ist, dass Pippi tatsächlich das stärkste Mädchen auf der Welt ist!

Eines schönen Tages ist jedoch der Gesang eines Seeräuberliedes unten vom Hafen zu hören und ein Schiff legt an der Landungsbrücke an. Das ist Pippis Papa, der endlich nach Hause gekommen ist! Er hat seine Tochter so sehr vermisst und er und der Matrose Fridolf erzählen Pippi, Tommy und Annika, dass Kapitän Efraim Langstrumpf jetzt König im Taka-Tuka-Land ist, und von den wilden Abenteuern, die ihn zuletzt zurück in die Villa Kunterbunt und zu seiner Pippi geführt haben.

 

12.15 Pippis Papa kommt nach Hause

Pippi Langstrumpf ist neun Jahre und wohnt ganz alleine mit ihrem Pferd und ihrem Äffchen in der Villa Kunterbunt. Pippis Mutter wohnt im Himmel und ihr Vater ist Kapitän, aber er wurde bei einem Sturm in der Karibik ins Meer geweht. „Hab keine Angst um mich! Ich komm immer zurecht!“, sagt Pippi immer zu ihrer Mama und winkt zu ihr hinauf in den Himmel. Aber natürlich hat sie manchmal Sehnsucht nach ihrem Papa. Sie ist sich sicher, dass er sich auf eine Insel gerettet hat und bald nach Hause in die Villa Kunterbunt kommt, um sie mitzunehmen. Tommy und Annika sind sich dessen nicht so sicher und ihnen tut Pippi leid, weil sie keine Eltern hat. Eines schönen Tages ist jedoch der Gesang eines Seeräuberliedes unten vom Hafen zu hören und ein Schiff legt an der Landungsbrücke an. Das ist Pippis Papa, der endlich nach Hause gekommen ist! Er hat seine Tochter so sehr vermisst und er und der Matrose Fridolf erzählen Pippi, Tommy und Annika, dass Kapitän Efraim Langstrumpf jetzt König im Taka-Tuka-Land ist, und von den wilden Abenteuern, die ihn zuletzt zurück in die Villa Kunterbunt und zu seiner Pippi geführt haben.

 


14.15 – 16.30  Pippi und ihre Freunde in Villa Kunterbunt


 

14.15   Seeräuberopa Fabians Mädchen

Eines Tages bekommt Pipi eine Flaschenpost von ihrem Vater. Er schreibt, dass seine Matrosen gemeutert hätten und er jetzt von zwei unangenehmen Typen gefangen gehalten werde, die Blut-Svente und Messer-Jocke heißen. Sie weigern sich, ihn freizulassen, solange er ihnen nicht erzählt, wo der Schatz von Seeräuberopa Fabian versteckt ist. Pippi entscheidet sich, Tommy und Annika auf eine Rettungsexpedition mitzunehmen, und es gelingt ihnen, sowohl den Vater als auch den Schatz zu retten. Die Seeräuber haben jedoch nicht vor, so schnell aufzugeben, und sind zu jeder Schandtat bereit, um den Schatz zurückzuerobern …

 

15.10 Pippi spielt Fangen mit Polizisten

Fräulein Prysselius hat die beiden Dorfpolizisten Kling und Klang gebeten, Pippi aus der Villa Kunterbunt zu holen, damit das Mädchen endlich in das örtliche Kinderheim gebracht werden kann. Kleine Kinder können natürlich nicht ganz alleine leben, das dürfte jawohl jedem klar sein. Pippi kennt nichts besseres, als Polizisten, mal abgesehen von Rhabarbercreme, und es macht ihr so viel Spaß, Unfug mit ihnen zu treiben. Selbstverständlich hat sie nicht vor, mit ins Kinderheim zu gehen.

 

15.45 Selbstverständlich hat Pippi einen Papa

Pippis Papa ist endlich nach Hause gekommen und jetzt bereiten er, Pippi und der Matrose Fridolf sich darauf, wieder in See zu stechen. Fräulein Prysselius und die Polizisten Kling und Klang wissen nicht, dass Pippis Papa wieder zu Hause ist und sie kommen im Entenmarsch zur Villa Kunterbunt, bereit, mit eiserner Faust durchzugreifen, um Pippi mit ins Kinderheim zu nehmen, ein für allemal. Pippi entscheidet sich, sie etwas an der Nase herumzuführen, und sie sagt zu Papa Efraim, dass er sich verstecken soll.

Katthult

 


10.45 – 13.40 Besuchen Sie Michel und seine Familie in Katthult


 

10.45 Als in Katthult ein Verhör stattfand

Früher hatte man Hausverhöre, damit der Pfarrer sich sicher sein konnte, dass alle Menschen in der Gemeinde ihre Bibelgeschichte ordentlich gelernt hatten. Und heute findet das Hausverhör in Katthult statt. Danach wird freilich zu Kaffee und Kuchen eingeladen, und Michel findet das genau den richtigen Augenblick, die Hühner einzusperren. Sorgfältig, wie er nun einmal ist, sperrt er nicht nur die Hühner ein, sondern er schließt auch gleich alle anderen kleinen Häuschen und Hütten, die offen sind, darunter das Klo – oder das Klohäuschen. Nur leider sitzt dort gerade Michels Vater in aller Ruhe …

 

11.50 Als Klein-Ida auch mal Unfug machen wollte

In Katthult in Lönneberga in Småland, wohnen Michel und seine kleine Schwester Ida. Hast du schon mal von ihnen gehört? Wenn ja, dann weißt du ja, dass Michel fast jeden Tag Unfug treibt und dafür in den Tischlerschuppen muss. Sein Vater glaubt, dass es Michel irgendwie davon abhalten wird, Unfug zu treiben, wenn er in den Tischlerschuppen muss. Da hat er sich aber geschnitten. Michel gefällt es nämlich ziemlich gut im Tischlerschuppen. Ida gefällt es im Tischlerschuppen auch. Sie würde auch so gerne mal eingesperrt werden, aber ihr fällt nie irgendwelcher Unfug ein, wie sehr sie sich auch bemüht. Und Michel hat ja schließlich gesagt: „Unfug denkt man sich nicht aus. Unfug wird’s von ganz allein.“

 

12.45 Michel in der Suppenschüssel

Heute gibt es zum Mittagessen in Katthult Fleischsuppe. Die finden alle lecker, besonders Michel, der seinen ganzen Kopf in die Suppenschüssel steckt, um den allerletzten Schluck heraus zu schlürfen. Aber da bleibt er mit dem Kopf stecken und die Familie muss zum Doktor in Mariannelund fahren, um ihn aus der Schüssel zu befreien. Was für ein Elend, denn gerade heute soll in Katthult gefeiert werden, weil die feine Frau Petrell zu Besuch kommt. Die Fahne ist gehisst als die ankommt, allerdings nicht irgendeine Fahne. Die kleine Ida wollte nämlich wissen, ob man von der Spitze der Fahnenstange bis nach Mariannelund sehen kann, und nett wie er ist hat Michel ihr natürlich geholfen, das herauszufinden.


15.00 – 16.45  Besuchen Sie Michel und seine Familie in Katthult


 

15.00 Als Michel Blutklößeteig über seinen Vater ausgoss

Als Michel hört, dass es eine Ratte in der Küche gibt, entscheidet er sich, eine Falle aufzustellen. Natürlich wollte er nicht, dass der große Zeh seines Vaters in der Falle landet! Und als Michel seinen Vater wieder aufmuntern und ihm den Kloßteig fürs Mittagessen zeigen wollte, hatte er natürlich nicht vor, dass er direkt in seinem Gesicht landet. Als Michel dann zum dritten Mal im Tischlerschuppen eingesperrt wird, reicht es ihm jedoch. Lina findet allerdings, dass es eigentlich gar nicht so schlecht ist, dass Michel dort ist, wo er ist, und sie schließt ihn noch etwas mehr ein, weil sie dann ihren Alfred ganz für sich allein hat.

 

16.25 Als Michel Lina einen Zahn ziehen wollte

Michel, Anton, Lina und Alfred kommen von der Auktion in Backhorva nach Hause. Michel hat etwas geschafft, was laut seinem Vater Wahnsinnsgeschäfte waren. Alfred war in eine Schlägerei verwickelt und Lina hat Zahnschmerzen, weil der Krakstorper ihr ununterbrochen Bonbons angeboten hatte. Alfred findet, dass sie zu Zahn-Pelle gehen und den Zahn ziehen lassen muss. Zahn-Pelle, das ist der Schmied in Lönneberga, der den Lönnebergern schmerzende Zähne mit seiner großen, grausigen Zange auszieht. Und 50 Öre in der Stunde dafür nimmt. Zu ihm will Lina auf keinen Fall gehen. Es schaudert sie, wenn sie nur daran denkt, wie teuer das Zähneziehen werden und wie lange es dauern kann. Aber Michel hat sich überlegt, dass er den Zahn viel billiger und schneller herausbekommen kann …

Karlssons dach

 


10.25 – 13.00 Tirritieren mit Karlsson und Lillebror


 

10.30 Lillebror trifft Karlsson

In einer ganz gewöhnlichen Straße, in einem ganz gewöhnlichen Haus wohnt eine ganz gewöhnliche Familie, die Svantesson heißt. Dort gibt es einen ganz gewöhnlichen Vater und eine ganz gewöhnliche Mutter und drei ganz gewöhnliche Kinder, Bosse, Bettan och Lillebror. Nur einer im Haus ist ungewöhnlich, und das ist Karlsson vom Dach. Heute war einer dieser blöden Tage, an dem es überhaupt keinen Spaß machte, Lillebror zu sein. Mama hat Blutarmut und muss verreisen und sich eine Weile ausruhen und es kommt eine Haushälterin, Fräulein Bock, die sich tagsüber, wenn Papa arbeitet, um Lillebror kümmert. Und Lillebror fühlt sich plötzlich ganz alleine auf der Welt. Aber dann hört er plötzlich ein Surren vor dem Fenster …

 

11.30 Karlsson eröffnet Onkel Julius die Märchenwelt

Onkel Julius, ein Verwandter von Lillebror, ist in die Stadt gekommen, um zum Arzt zu gehen. Darum übernachtet er bei Lillebror und Fräulein Bock. Der Hausbock hat um Ruhe gebeten, aber Karlsson ist wie üblich zu Streichen aufgelegt. Er und Lillebror machen Streiche, figurieren und spuken herum und das endet damit, das Onkel Julius glaubt, dass er lebensechte Märchenwesen gesehen hat. Verwirrt durch seine neue Einsicht vertraut er sich Fräulein Bock an und zu Karlssons großem Verdruss finden sie beieinander Trost.

 

13.30 Karlsson wird rausgeworfen

Fräulein Bock, die gekommen ist, um auf Lillebror aufzupassen, als seine Eltern verreist sind, macht einen Großputz und brät Fleischbällchen, und natürlich denkt der weltbeste Staubsaugersauger, dass er auch helfen muss. Lillebrors Briefmarken zum Beispiel, die können ja nicht einfach so herumfliegen, findet Karlsson und saugt sie schnell auf. Danach wünscht er sich wie gewohnt ein paar leckere Fleischbällchen. Aber dem wird Fräulein Bock Einhalt gebieten, ein für allemal.

Rasmus und der landstreicher

 


14.30 – 16.45 Treffen Sie Rasmus


 

14.30 Rasmus trifft Gottes Zaunkönig

Rasmus und Paradies-Oskar erzählen wie es war, als sie sich kennengelernt haben. Rasmus war aus dem Kinderheim Västerhaga ausgerissen und hatte sich auf Wanderschaft begeben, um sich Eltern zu suchen. Gunnar hatte gesagt, dass alle nur Mädchen mit lockigem Haar haben wollten, aber es musste doch irgendjemanden geben, der sich einen Jungen mit glattem und zerzaustem Haar vorstellen konnte. Er läuft in der Sommernacht über die schmalen Wege und übernachtet in einem kleinen Heuschober auf einer Wiese. Als er aufwacht, stellt er fest, dass er nicht alleine in dem Heuschober ist. Im Heu da hinten liegt ein Landstreicher. Das ist Oskar – der Landstreicher des Paradieses und Gottes Zaunkönig – der mit seiner Ziehharmonika über die Straßen zieht und auf Bauernhöfen singt, um sich etwas Geld und Essen zu verdienen. Rasmus wäre auch so gerne so ein Landstreicher …

 

15.30 Rasmus und das Katzenlied

Um etwas zu essen zu bekommen, müssen Rasmus und Oskar Holz für eine Bäuerin hacken. Obwohl Oskar natürlich viel lieber Musik machen würde. „Wenn es um Arbeit geht, gebe ich mich mit wenig zufrieden“, sagt er. Rasmus erzählt, dass er von einer Katze geträumt hat, Oskar spielt ein bisschen auf seiner Ziehharmonika und schwups, schon haben sie ein Lied gemacht!

 

15.50 Rasmus, der König der Kämpfer

In einem alten Haus in einem verlassenden Dorf können alle, die gesucht werden, sich vorm Bezirksamtmann verstecken. Zumindest bis das Schlimmste überstanden ist. Genau das machen Oskar und Rasmus, weil der Bezirksamtmann Paradies-Oskar verdächtigt, sowohl hinter dem Raub in Sandö als auch bei Frau Hedberg zu stecken. Obwohl er unschuldig ist, wie ein Lamm. Es gibt jedoch noch andere, die finden, dass ein verlassenes Dorf ein richtig gutes Versteck ist, und das sind die richtigen Übeltäter: Lif und Liander. Sie kommen her, um nach dem Raubgut zu sehen, das sie in einem der Häuser versteckt haben. Rasmus und Oskar beobachten, wie sie sowohl das Geld als auch die Kette von Frau Hedberg herausholen, und sie hören, wie sie sich darüber unterhalten, was sie mit dem ganzen Geld machen werden. Als sie wieder weg sind, schleichen Rasmus und Oskar sich heran, um das Diebesgut herauszuholen und dem Bezirksamtmann zu überreichen. Aber da, oh Schreck, kommen die Diebe zurück!

Kleine b BÜHNE

11.45   Singen mit Fräulein Prysselius

Fräulein Prysselius hat ein gemeinsames Singen für alle Kinder und Erwachsenen, die gerne mitsingen möchten, organisiert, und auch Kling und Klang haben versprochen, mitzumachen und zu helfen. Außerdem haben sie Fräulein Prysselius versprochen, eine ganz besondere Überraschung vorzubereiten. Aber irgendwie haben sie das ein bisschen vergessen … Auf der Bühne steht selbstverständlich das eigene Orchester der Stadt, das Jubiläumsorchester.

 

13.30 Karlsson vom Dach – der kleine Geist von Vasastan

Lillebrors Mutter und Vater sind verreist und Fräulein Bock ist hergekommen, um sich um Lillebror zu kümmern. Heute hat sie Zimtschnecken gebacken, aber Lillebror darf nicht kosten: „Zwischenmahlzeiten zerstören den Appetit“, mein Fräulein Bock. Oder „Der Hausbock“, wie Lillebror sie nennt. Was für ein Glück, dass Karlsson vom Dach der beste Hausbockzähmer der Welt ist! Er fängt an, richtig mit ihr zu „tirritieren“ – indem er für sie spukt! Fräulein Bock freut sich jedoch richtig, weil sie endlich ihre verrückten Schwester Frida übertreffen kann, die im Fernsehen war und von den Spukstimmen erzählt hat, die sie hört.

 

15.25   Nils Karlsson Däumling

Bertil ist allein zu Hause. Das ist er immer, während er darauf wartet, dass seine Mutter und sein Vater aus der Fabrik nach Hause kommen. Früher hatte er eine Schwester – Märta – aber die ist jetzt tot. Es ist so langweilig, den ganzen Tag alleine zu Hause zu sein. Plötzlich, als Bertil richtig langweilig ist, hört er kleine tapsende Schritte und er sieht einen winzigen Jungen unter dem Bett, der nicht größer als ein Daumen ist. Das ist Nils Karlsson Däumling und er wohnt unter Bertils Fußboden. Dorthin kommt man durch ein kleines Loch unter dem Bett und Bertil muss sich einfach nur das richtige Zauberwort „Killevipps“ merken, dann wird auch er klein und er kann mit hinunter gehen und spielen.

 

16.25 Frei wie ein Vogel! – Lieder und kurze Melodien mit Rasmus, Paradies-Oskar und dem Landstreicherorchester

Der elternlose Waise Rasmus hat sich auf seiner Suche nach einem Vater und einer Mutter, die sich einen Jungen mit glattem Haar wünschen, dem Landstreicher Paradies-Oskar angeschlossen. Sie wandern zusammen über die Straßen und singen kleine Liedchen für etwas Geld und einen Happen zu essen. Und manchmal treffen sie Oskars Landstreicherorchester, Blur-Nisse, Sju Attan, Lusknäckarn und Rosasco Seramonsky. Jetzt haben sie endlich ein Zuhause für Rasmus in Stensätra gefunden, bei dem netten Bauern Nilsson und seiner Frau. Rasmus ist dort geblieben, während Oskar sich wieder auf den Weg gemacht hat. Aber Rasmus will nicht dort sein. Er will bei Oskar sein. Aber wie kann er Nein zu einer Mutter und einem Vater, einem ganzen Bauernhof mit Pferden und Kühen und dem ganzen Drumherum sagen? Ja, Rasmus will lieber bei Oskar sein. Und Oskar, er will auch bei Rasmus sein.

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