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Tagesprogramm 14. juni - 25. august

An einem Tag in Astrid Lindgrens Welt gibt es viel zu sehen und zu erleben. Hier findet ihr unser Tagesprogramm mit Zeiten und Anhaltspunkten für einen Teil der Ereignisse. Außer den Zeiten für die Vorstellungen könnt ihr auch sehen, wann Pippi, Michel, Karlsson und die anderen zu Hause in ihrer jeweiligen Welt sind, um die Besucher willkommen zu heißen. Die Zeiten sind mit dunklen Farben auf dem Zeitplan gekennzeichnet.

Die Brüder Löwenherz

Kirschblütental


11.10 – 12.30 Besuchen Sie die Brüder Löwenherz 


 

11.15 Meine Bruder, Jonathan Löwenherz

Krümel Löwe ist neun Jahre und er weiß, dass er bald sterben muss. Er hat gehört, wie Mama das zu einer der Frauen gesagt hat, für die sie Kleider näht. Jonathan ist Krümels großer Bruder und eines Tages erzählt er Krümel von Nangijala. Dorthin kommt man, wenn man stirbt. Dort darf man von morgens bis abends Abenteuer erleben“, sagt Jonathan. Und vielleicht kommt Krümel manchmal als schneeweiße Taube vorbei, genau wie in dem Lied, das Mama immer singt. Aber es ist nicht Krümel, der als erstes nach Nangijala kommt. Eine entsetzliche Feuerbrunst bricht in der Wohnung der Brüder aus und Jonathan nimmt seinen Bruder auf den Rücken und springt aus dem Fenster aus dem zweiten Stock. Er rettet Krümel das Leben, stirbt jedoch selbst nach dem Sturz. Jetzt wartet Krümel nur noch darauf, dass er Jonathan wiedersehen darf, in Nangijala. Wenn das mit Nangijala nur nicht einer der vielen lustigen Einfälle war, die Jonathan so oft hatte. Aber eines Tages sitzt sie dort auf dem Fensterblech. Eine schneeweiße Taube, und in ihrem Gurren hört Krümel Jonathans Stimme, die über Nangijala erzählt. Dann war es also wahr!

 

12.00 Die Fahrt aus dem Kirschblütental

Krümel ist zu seinem Bruder Jonathan im Kirschblütental in Nangijala gekommen. Dort trifft er Sophia und ihre weißen Tauben, Hubert, den Jäger, und Jossi, den lustigen und netten Wirt des Wirtshauses. „Die Zeit der Sagen und der Lagerfeuer“, so hatte Jonathan die Zeit in Nangijala genannt. Aber hier sind nicht alle Sagen schön, das begreift Krümel, als Jonathan ihm von den beiden grünen Tälern in Nangijala erzählt, dem Kirschblütental und dem Heckenrosental. Im Heckenrosental herrscht der grausame Tyrann Tengil, der eine Mauer um das Tal gebaut und das Volk dort zu Sklaven gemacht hat. Sophia und Jonathan führen einen geheimen Freiheitskampf und Sophias Trauben fliegen mit Botschaften über die Berge zu Orwar, dem Führer des Heckenrosentals. Jetzt wurde eine von Sophias Tauben tot gefunden, ohne Botschaft und mit einem Pfeil durch die Brust, und Sophia war sofort klar, dass es einen Verräter im Kirschblütental geben muss. Als sie die Nachricht erreicht, dass Orwar gefangen genommen wurde, muss Jonathan aufbrechen um zu versuchen, ihn zu befreien. Krümel bleibt allein im Reiterhof zurück. Eines nachts ruft Jonathan ihn im Traum und Krümel begreift, dass er ihm hinterher reiten muss, über die Berge in Richtung Heckenrosental, um seinem Bruder zu helfen – auch wenn er Angst hatte. Er ahnt nicht, dass er in den Bergen auf den Verräter treffen wird.

Die Brüder Löwenherz

Heckenrosental


14.00 – 16.10 Besuchen Sie die Brüder Löwenherz 


 

14.00 Wiederversehen im Heckenrosental

Krümel ist in den Bergen von zwei von Tengils Soldaten gefangen genommen worden. Er hat gelogen und gesagt, dass er bei seinem Opa im Heckenrosental wohnt, um mit Hilfe der Soldaten hineinzukommen und vielleicht seinen Bruder Jonathan zu finden, der sich irgendwo im Tal versteckt. Ohne das heimliche Lösungswort kommt nämlich niemand durch die Tore herein oder heraus. „Alle Macht Tengil, dem Befreier“. Überall suchen Soldaten nach Jonathan Löwenherz. Die Leute verstecken ihn und singen heimliche Lieder über „Jonathan, unseren Erlöser“, der sie vor dem Tyrannen retten kann. Im Heckenrosental kommen Krümel und die Soldaten zu einem kleinen Haus, und dort steht ein alter Mann. Er heißt Matthias und begreift, dass Krümel in der Klemme steckt. Darum tut er so, als ob er Krümels Großvater ist, um ihn vor den Soldaten zu retten. Aber Matthias hat auch ein Geheimnis, und zwar eins, dass Krümel bald herausfinden wird.

 

15.00 Kein Häuflein Dreck

Während im Heckenrosental Ausgangssperre herrscht, gräbt Jonathan an dem Geheimgang hinaus aus dem Heckenrosental. Er muss den Freiheitskämpfer Orwar retten, der in der Katlahöhle gefangen sitzt. Die Soldaten haben ein Fest im Heckenrosental angeordnet. Die Soldaten schikanieren das Volk, singen, johlen und trinken immer mehr Bier, um schließlich einzuschlafen. Jonathan nutzt die Gelegenheit und stiehlt einen Helm und einen Mantel – es können Zeiten kommen, wo er sie vielleicht braucht. Dann bekommen sie plötzlich Besuch von einem Soldaten, der bestimmt, dass Krümels Pferd noch am selben Abend abgeholt werden soll, als Geschenk für Tengil. Es gibt nur noch eine einzige Möglichkeit, das Pferd Fjalar jetzt noch zu retten: Jonathan verkleidet sich als Soldat und reitet mit den Pferden durch das Große Tor. Aber ohne Lösungswort kommt niemand durch Tengils Mauern hinein oder hinaus. Hätte Jonathan bloß das Lösungswort …

 


17.00-17.30 Besuchen Sie die Brüder Löwenherz 


 

17.00 Der Tag es Kampfes *

Das Volk im Heckenrosental bereitet sich heimlich auf den Tag des Kampfes vor, wenn das Tal endlich von dem Tyrannen Tengil befreit wird. Tengil und seine Soldaten suchen immer noch nach Jonathan Löwenherz und bestrafen das Volk des Heckenrosentals, das ihn versteckt, immer härter. Jonathan und Krümel machen sich auf den Weg, um Orwar aus der Katlahöhle zu befreien und dann fängt die Jagd durch die Berge an, mit den Soldaten dicht auf den Fersen. Krümel kann nicht so schnell rennen und lässt Orwar und Jonathan vorlaufen, damit sie ihn später abholen können. Als Krümel sieht, wie Jonathan, Orwar und die Soldaten verschwinden, trifft er einige, die er kennt. Es sind Sophia, Hubert und … Jossi! Sophia weiß immer noch nicht, das Jossi der Verräter ist! Als Krümel ihn enttarnt, flieht Jossi in die Berge. Dann machen sie sich wieder auf den Weg ins Heckenrosental, denn jetzt ist der Tag gekommen – der Tag des Kampfes. Im Heckenrosental ist an diesem Tag viel Geschrei zu hören, aber ein Schrei gleicht keinem anderen. Katla ist gekommen – ein uraltes Drachenweibchen, das alles lähmt, das mit seinem Feuer in Berührung kommt, und nur auf Tengils Kampfhorn hört.

*Die Vorstellung „Der Kampftag“ umfasst Szenen und Effekte, die anstößig sein können, und darum haben wir uns entschieden, das empfohlene Mindestalter auf neun Jahre estzulegen.

Ronja Räubertochter


11.00 – 12.10 Treffen Sie Ronja Räubertochter


 

11.00 Die Nacht, in der Ronja geboren wurde

In der Nacht, als Ronja geboren wurde, rollte der Donner über die Berge. Es war eine Gewitternacht, wie sie noch niemand gesehen hatte, und mit einem Mal schlug der Blitz in die uralte Mattisburg ein, sodass sie in der Mitte durchbrach – mit einem richtigen Höllenschlund in der Mitte. Mattis aber raste wie ein wildes Tier. Wie konnte so etwas der alten Burg seiner Väter geschehen? Aber dann ging das Leben auf der Mattisburg weiter wie gehabt, mit dem Unterschied, dass es dort jetzt ein Kind gab. Ein Kind, das Mattis und seine Räuber nach und nach ganz närrisch machte, fand Lovis. Die Zeit verging und eines schönen Tages war Ronja so groß, dass Mattis klar wurde, dass die Zeit reif war. Ronja musste hinaus und die Welt außerhalb der sicheren Mauern der Mattisburg entdecken. Aber erst erzählte Mattis ihr das eine und andere über die Gefahren des Waldes, und nicht zuletzt über die hinterlistigen Graugnome, die in der Dämmerung lauern.

 

11.45 Ronja trifft Birk

Seit Menschengedenken hatten sich die Borkasippe und die Mattissippe in den Haaren gelegen. Und als Ronja geboren wurde, freute Mattis sich, denn jetzt lebte die Mattissippe weiter, aber mit der Borkasippe ging´s bergab, ja, schnurstracks zum Donnerdrummel. Denn soweit ihm bekannt war, hatte Borka noch kein Kind zustande gebracht. Was Mattis jedoch nicht wusste, war, dass in derselben Unwetternacht wie Ronja auch Birk geboren wurde – der Sohn von Borka und Undis. Und eines Tages, als Ronja wie gewohnt aufgestanden war, um sich davor zu hüten, in den Höllenschlund zu fallen, saß er da, Birk Borkason. Und er behauptete, dass er, Borka, Undis und ihre ganzen Räuber nachts in die Nordburg eingezogen waren. Was für eine unglaubliche Unverschämtheit! Ronja ist ganz von Sinnen und sie ist noch mehr von Sinnen, als dieser Lümmel Anstalten macht, über den Höllenschlund zu springen. „Warte nur, bis das Mattis zu Ohren kommt, dann fahren alle Borkaräuber mit einem Furz zum Donnerdrummel“, sagt Ronja. Es sollte sich jedoch herausstellen, dass das nicht ganz so einfach war …

 


13.45 – 16.15 Treffen Sie Ronja Räubertochter


 

13.45 Winter im Mattiswald

Dann kam der Winter in die Mattisburg und den Mattiswald. Die Räuber winterbaden und kämmen sich ihre Läuse und Ronja geht auf Skiern in den Wald. Doch mitten im Pflug verlor sie einen Ski und blieb mit dem Fuß in einem Loch der Rumpelwichte hängen. Eine Wilddrude entdeckt Ronja und fliegt weg, um ihre Wilddrudenschwestern zu holen. Sie wollen Ronja mit in die Berge nehmen, wo sie arbeiten soll, bis das Blut fließt! Ronja kämpft verzweifelt, um sich loszureißen, aber bekommt keine Hilfe von den verwirrten Rumpelwichteln. Dann kommt Birk, auf den Ronja eigentlich so böse war. Er hilft ihr, sich zu befreien, und plötzlich will sie, dass er sie nie mehr alleine lässt. Sie wünschte, er wäre ihr Bruder. „Das kann ich ja sein, wenn du es möchtest“, sagt Birk. „Ronja, meine Schwester.“ Als sie wieder zu Hause in der sicheren Burg ist fragt Ronja Mattis, wie es sein kann, dass es so viele Sachen gibt, die die Räuber einfach so jeden Tag finden. Mattis entscheidet sich, Ronja endlich zu erzählen, was Räuber eigentlich machen.

 

14.50 Treffen mit wilden Tieren

In der Nacht, als der Donner über so hart die Berge rollte und der Blitz die Mattisburg in zwei Teile gespalten hat, wurde nicht nur Ronja geboren, sondern auch Birk Borkason. Seit Menschengedenken hatten sich die Borkasippe und die Mattissippe in den Haaren gelegen. Und seit Borka unerlaubt in die unzugängliche Nordburg eingezogen ist, um den Landsknechten zu entkommen, denkt Mattis Tag und Nacht darüber nach, wie er Borka und seine Sippe aus der Burg herausschmeißen kann. Ronja und Birk sind jedoch nicht nur Freunde – sie haben sich heimlich entschieden Bruder und Schwester zu sein. Nachdem Ronja erst Birks Leben und anschließend Birk Ronja das Leben gerettet hat. Jetzt haben sie nur einen Wunsch, dass ihre alten dickköpfigen Väter sich versöhnen, und vielleicht – wie Glatzen-Per zu sagen pflegt – zu einer einzigen starken Räuberbande zusammenschließen. Das könnten sie gebrauchen, jetzt, wo die die Landsknechte wie Schmeißfliegen im Mattiswald herumschwärmen. Aber wer wäre der Häuptling einer solchen Räuberbande? Das könnte nur in einem Zweikampf entschieden werden – einem richtigen Treffen wilder Tiere.

Villa Kunterbunt

 


10.30 – 12.30 Pippi und ihre Freunde in Villa Kunterbunt


 

10.30 Pippi zieht in die Villa Kunterbunt

Am Rande der winzigen kleinen Stadt liegt ein alter verwilderter Garten und in diesem Garten steht ein altes Haus. Das Haus heißt Villa Kunterbunt. Tommy und Annika kommen immer an der Villa Kunterbunt vorbei und wünschen sich so sehr, dass jemand dort einzieht. Jemand mit Kindern. Sie stehen oft am Zaun und denken darüber nach, wie es wäre, wenn heute etwas ganz Tolles passieren würde, oder ob es wieder einer dieser langweiligen normalen Tage wird, an denen ihnen einfach nichts einfällt, was sie machen können.

Heute haben sie sich besonders beeilt, weil sie gehört haben, dass Fräulein Prysselius gesagt hat, dass jetzt tatsächlich jemand hier einzieht. Sollte das wirklich stimmen? „Ja, spinnen die denn?“, fragt Tommy sich. „Warum in aller Welt haben sie ein Pferd in der Küche?” Fräulein Prysselius, die Vorsitzende der Kinderfürsorge sowie des Kinderheims der winzigen kleinen Stadt, findet allerdings, dass es nicht geht, dass ein kleines Mädchen ganz alleine in einem großen Haus wohnt. Sie entscheidet sich, Pippi einen Besuch abzustatten und sie mit in das Kinderheim zu nehmen, damit etwas mehr Ordnung in Pippis Leben kommt.

 

11.30 Pippi bekommt Besuch von Dieben

Am Rande der winzigen kleinen Stadt wohnt Pippi Langstrumpf in einem alten verfallenen Haus. Sie ist neun Jahre und wohnt dort ganz alleine mit ihrem Pferd Kleiner Onkel und ihrem Äffchen Herr Nilsson. Eines Tages kommen zwei arme Landstreicher vorbei, die Donner-Karlsson und Blom heißen. Sie wollten eigentlich nur anklopfen und um ein Butterbrot bitten, aber was glaubt ihr, wie große Augen sie bekommen, als sie ein kleines Mädchen ganz alleine ihre Goldmünzen zählen sehen. Dass „Herr Nilsson“, über den Pippi spricht, nur ihr kleiner Affe ist, verstehen sie nicht. Sie denken, dass der Herr des Hauses Herr Nilsson heißt, und entscheiden sich, zu warten, bis er und Pippi ins Bett gegangen sind. Dann wollen sie zurückkommen, um Pippis Koffer mit den ganzen Goldmünzen zwischen ihre Finger zu bekommen. Was sie jedoch nicht wissen ist, dass Pippi tatsächlich das stärkste Mädchen auf der Welt ist!

Eines schönen Tages ist jedoch der Gesang eines Seeräuberliedes unten vom Hafen zu hören und ein Schiff legt an der Landungsbrücke an. Das ist Pippis Papa, der endlich nach Hause gekommen ist! Er hat seine Tochter so sehr vermisst und er und der Matrose Fridolf erzählen Pippi, Tommy und Annika, dass Kapitän Efraim Langstrumpf jetzt König im Taka-Tuka-Land ist, und von den wilden Abenteuern, die ihn zuletzt zurück in die Villa Kunterbunt und zu seiner Pippi geführt haben.

 

12.15 Pippis Papa kommt nach Hause

Pippi Langstrumpf ist neun Jahre und wohnt ganz alleine mit ihrem Pferd und ihrem Äffchen in der Villa Kunterbunt. Pippis Mutter wohnt im Himmel und ihr Vater ist Kapitän, aber er wurde bei einem Sturm in der Karibik ins Meer geweht. „Hab keine Angst um mich! Ich komm immer zurecht!“, sagt Pippi immer zu ihrer Mama und winkt zu ihr hinauf in den Himmel. Aber natürlich hat sie manchmal Sehnsucht nach ihrem Papa. Sie ist sich sicher, dass er sich auf eine Insel gerettet hat und bald nach Hause in die Villa Kunterbunt kommt, um sie mitzunehmen. Tommy und Annika sind sich dessen nicht so sicher und ihnen tut Pippi leid, weil sie keine Eltern hat. Eines schönen Tages ist jedoch der Gesang eines Seeräuberliedes unten vom Hafen zu hören und ein Schiff legt an der Landungsbrücke an. Das ist Pippis Papa, der endlich nach Hause gekommen ist! Er hat seine Tochter so sehr vermisst und er und der Matrose Fridolf erzählen Pippi, Tommy und Annika, dass Kapitän Efraim Langstrumpf jetzt König im Taka-Tuka-Land ist, und von den wilden Abenteuern, die ihn zuletzt zurück in die Villa Kunterbunt und zu seiner Pippi geführt haben.

 


14.15 – 16.30  Pippi und ihre Freunde in Villa Kunterbunt


 

14.15   Seeräuberopa Fabians Mädchen

Eines Tages bekommt Pipi eine Flaschenpost von ihrem Vater. Er schreibt, dass seine Matrosen gemeutert hätten und er jetzt von zwei unangenehmen Typen gefangen gehalten werde, die Blut-Svente und Messer-Jocke heißen. Sie weigern sich, ihn freizulassen, solange er ihnen nicht erzählt, wo der Schatz von Seeräuberopa Fabian versteckt ist. Pippi entscheidet sich, Tommy und Annika auf eine Rettungsexpedition mitzunehmen, und es gelingt ihnen, sowohl den Vater als auch den Schatz zu retten. Die Seeräuber haben jedoch nicht vor, so schnell aufzugeben, und sind zu jeder Schandtat bereit, um den Schatz zurückzuerobern …

 

15.10 Pippi spielt Fangen mit Polizisten

Fräulein Prysselius hat die beiden Dorfpolizisten Kling und Klang gebeten, Pippi aus der Villa Kunterbunt zu holen, damit das Mädchen endlich in das örtliche Kinderheim gebracht werden kann. Kleine Kinder können natürlich nicht ganz alleine leben, das dürfte jawohl jedem klar sein. Pippi kennt nichts besseres, als Polizisten, mal abgesehen von Rhabarbercreme, und es macht ihr so viel Spaß, Unfug mit ihnen zu treiben. Selbstverständlich hat sie nicht vor, mit ins Kinderheim zu gehen.

 

15.45 Selbstverständlich hat Pippi einen Papa

Pippis Papa ist endlich nach Hause gekommen und jetzt bereiten er, Pippi und der Matrose Fridolf sich darauf, wieder in See zu stechen. Fräulein Prysselius und die Polizisten Kling und Klang wissen nicht, dass Pippis Papa wieder zu Hause ist und sie kommen im Entenmarsch zur Villa Kunterbunt, bereit, mit eiserner Faust durchzugreifen, um Pippi mit ins Kinderheim zu nehmen, ein für allemal. Pippi entscheidet sich, sie etwas an der Nase herumzuführen, und sie sagt zu Papa Efraim, dass er sich verstecken soll.

Katthult

 


10.45 – 13.40 Besuchen Sie Michel und seine Familie in Katthult


 

10.45 Als in Katthult ein Verhör stattfand

Früher hatte man Hausverhöre, damit der Pfarrer sich sicher sein konnte, dass alle Menschen in der Gemeinde ihre Bibelgeschichte ordentlich gelernt hatten. Und heute findet das Hausverhör in Katthult statt. Danach wird freilich zu Kaffee und Kuchen eingeladen, und Michel findet das genau den richtigen Augenblick, die Hühner einzusperren. Sorgfältig, wie er nun einmal ist, sperrt er nicht nur die Hühner ein, sondern er schließt auch gleich alle anderen kleinen Häuschen und Hütten, die offen sind, darunter das Klo – oder das Klohäuschen. Nur leider sitzt dort gerade Michels Vater in aller Ruhe …

 

11.50 Als Klein-Ida auch mal Unfug machen wollte

In Katthult in Lönneberga in Småland, wohnen Michel und seine kleine Schwester Ida. Hast du schon mal von ihnen gehört? Wenn ja, dann weißt du ja, dass Michel fast jeden Tag Unfug treibt und dafür in den Tischlerschuppen muss. Sein Vater glaubt, dass es Michel irgendwie davon abhalten wird, Unfug zu treiben, wenn er in den Tischlerschuppen muss. Da hat er sich aber geschnitten. Michel gefällt es nämlich ziemlich gut im Tischlerschuppen. Ida gefällt es im Tischlerschuppen auch. Sie würde auch so gerne mal eingesperrt werden, aber ihr fällt nie irgendwelcher Unfug ein, wie sehr sie sich auch bemüht. Und Michel hat ja schließlich gesagt: „Unfug denkt man sich nicht aus. Unfug wird’s von ganz allein.“

 

12.45 Michel in der Suppenschüssel

Heute gibt es zum Mittagessen in Katthult Fleischsuppe. Die finden alle lecker, besonders Michel, der seinen ganzen Kopf in die Suppenschüssel steckt, um den allerletzten Schluck heraus zu schlürfen. Aber da bleibt er mit dem Kopf stecken und die Familie muss zum Doktor in Mariannelund fahren, um ihn aus der Schüssel zu befreien. Was für ein Elend, denn gerade heute soll in Katthult gefeiert werden, weil die feine Frau Petrell zu Besuch kommt. Die Fahne ist gehisst als die ankommt, allerdings nicht irgendeine Fahne. Die kleine Ida wollte nämlich wissen, ob man von der Spitze der Fahnenstange bis nach Mariannelund sehen kann, und nett wie er ist hat Michel ihr natürlich geholfen, das herauszufinden.


15.00 – 16.45  Besuchen Sie Michel und seine Familie in Katthult


 

15.00 Als Michel Blutklößeteig über seinen Vater ausgoss

Als Michel hört, dass es eine Ratte in der Küche gibt, entscheidet er sich, eine Falle aufzustellen. Natürlich wollte er nicht, dass der große Zeh seines Vaters in der Falle landet! Und als Michel seinen Vater wieder aufmuntern und ihm den Kloßteig fürs Mittagessen zeigen wollte, hatte er natürlich nicht vor, dass er direkt in seinem Gesicht landet. Als Michel dann zum dritten Mal im Tischlerschuppen eingesperrt wird, reicht es ihm jedoch. Lina findet allerdings, dass es eigentlich gar nicht so schlecht ist, dass Michel dort ist, wo er ist, und sie schließt ihn noch etwas mehr ein, weil sie dann ihren Alfred ganz für sich allein hat.

 

16.25 Als Michel Lina einen Zahn ziehen wollte

Michel, Anton, Lina und Alfred kommen von der Auktion in Backhorva nach Hause. Michel hat etwas geschafft, was laut seinem Vater Wahnsinnsgeschäfte waren. Alfred war in eine Schlägerei verwickelt und Lina hat Zahnschmerzen, weil der Krakstorper ihr ununterbrochen Bonbons angeboten hatte. Alfred findet, dass sie zu Zahn-Pelle gehen und den Zahn ziehen lassen muss. Zahn-Pelle, das ist der Schmied in Lönneberga, der den Lönnebergern schmerzende Zähne mit seiner großen, grausigen Zange auszieht. Und 50 Öre in der Stunde dafür nimmt. Zu ihm will Lina auf keinen Fall gehen. Es schaudert sie, wenn sie nur daran denkt, wie teuer das Zähneziehen werden und wie lange es dauern kann. Aber Michel hat sich überlegt, dass er den Zahn viel billiger und schneller herausbekommen kann …

Birkenlund

 


11.00 – 12.45   Madita, Lisabet, Alva, Abbe und Onkel Nilsson sind in Birkenlund.


 

11.00 Sommertag mit Läusen

In dem roten Haus unten am Fluss wohnt Madita. Dort wohnen außerdem Mama, Papa und die kleine Schwester Lisabet. Und natürlich Alva, sie ist die Magd und zwar die netteste, die es gibt. In dem Haus nebenan, das Lugnet heißt, wohnt Abbe, Maditas bester Freund. Tante und Onkel Nilsson – Abbes Mama und Papa – wohnen auch dort. Heute haben Maditas erste Sommerferien angefangen. Man stelle sich vor, dass es sowas Wunderbares gibt!

Abbe hat Kaninchen gekauft, über die er sich so freut. Aber ein Fuchs streicht seit kurzem nachts um den Hof herum und Onkel Nilsson hat sich entschieden, die alte Fuchsfalle zu suchen und aufzustellen. Zu Hause auf Birkenlund entdeckt Alva, dass Madita Läuse hat und Alva muss eine richtige Entlausung mit Sabadillessig durchführen.

 

11.40 Madita och Lisabeth machen einen Ausflug

TBC.

 

12.15 Die Hilflosigkeit der Armut

TBC.

Karlssons dach

 


10.25 – 13.00 Tirritieren mit Karlsson und Lillebror


 

10.25 Lillebror trifft Karlsson

In einer ganz gewöhnlichen Straße, in einem ganz gewöhnlichen Haus wohnt eine ganz gewöhnliche Familie, die Svantesson heißt. Dort gibt es einen ganz gewöhnlichen Vater und eine ganz gewöhnliche Mutter und drei ganz gewöhnliche Kinder, Bosse, Bettan och Lillebror. Nur einer im Haus ist ungewöhnlich, und das ist Karlsson vom Dach. Heute war einer dieser blöden Tage, an dem es überhaupt keinen Spaß machte, Lillebror zu sein. Mama hat Blutarmut und muss verreisen und sich eine Weile ausruhen und es kommt eine Haushälterin, Fräulein Bock, die sich tagsüber, wenn Papa arbeitet, um Lillebror kümmert. Und Lillebror fühlt sich plötzlich ganz alleine auf der Welt. Aber dann hört er plötzlich ein Surren vor dem Fenster …

 

11.30 Karlsson eröffnet Onkel Julius die Märchenwelt

Onkel Julius, ein Verwandter von Lillebror, ist in die Stadt gekommen, um zum Arzt zu gehen. Darum übernachtet er bei Lillebror und Fräulein Bock. Der Hausbock hat um Ruhe gebeten, aber Karlsson ist wie üblich zu Streichen aufgelegt. Er und Lillebror machen Streiche, figurieren und spuken herum und das endet damit, das Onkel Julius glaubt, dass er lebensechte Märchenwesen gesehen hat. Verwirrt durch seine neue Einsicht vertraut er sich Fräulein Bock an und zu Karlssons großem Verdruss finden sie beieinander Trost.

 

13.30 Karlsson wird rausgeworfen

Fräulein Bock, die gekommen ist, um auf Lillebror aufzupassen, als seine Eltern verreist sind, macht einen Großputz und brät Fleischbällchen, und natürlich denkt der weltbeste Staubsaugersauger, dass er auch helfen muss. Lillebrors Briefmarken zum Beispiel, die können ja nicht einfach so herumfliegen, findet Karlsson und saugt sie schnell auf. Danach wünscht er sich wie gewohnt ein paar leckere Fleischbällchen. Aber dem wird Fräulein Bock Einhalt gebieten, ein für allemal.

Rasmus und der Landstreicher

 


14.30 – 16.45 Treffen Sie Rasmus


 

14.30 Rasmus trifft Gottes Zaunkönig

Rasmus und Paradies-Oskar erzählen wie es war, als sie sich kennengelernt haben. Rasmus war aus dem Kinderheim Västerhaga ausgerissen und hatte sich auf Wanderschaft begeben, um sich Eltern zu suchen. Gunnar hatte gesagt, dass alle nur Mädchen mit lockigem Haar haben wollten, aber es musste doch irgendjemanden geben, der sich einen Jungen mit glattem und zerzaustem Haar vorstellen konnte. Er läuft in der Sommernacht über die schmalen Wege und übernachtet in einem kleinen Heuschober auf einer Wiese. Als er aufwacht, stellt er fest, dass er nicht alleine in dem Heuschober ist. Im Heu da hinten liegt ein Landstreicher. Das ist Oskar – der Landstreicher des Paradieses und Gottes Zaunkönig – der mit seiner Ziehharmonika über die Straßen zieht und auf Bauernhöfen singt, um sich etwas Geld und Essen zu verdienen. Rasmus wäre auch so gerne so ein Landstreicher …

 

15.30 Rasmus und das Katzenlied

Um etwas zu essen zu bekommen, müssen Rasmus und Oskar Holz für eine Bäuerin hacken. Obwohl Oskar natürlich viel lieber Musik machen würde. „Wenn es um Arbeit geht, gebe ich mich mit wenig zufrieden“, sagt er. Rasmus erzählt, dass er von einer Katze geträumt hat, Oskar spielt ein bisschen auf seiner Ziehharmonika und schwups, schon haben sie ein Lied gemacht!

 

15.50 Rasmus, der König der Kämpfer

In einem alten Haus in einem verlassenden Dorf können alle, die gesucht werden, sich vorm Bezirksamtmann verstecken. Zumindest bis das Schlimmste überstanden ist. Genau das machen Oskar und Rasmus, weil der Bezirksamtmann Paradies-Oskar verdächtigt, sowohl hinter dem Raub in Sandö als auch bei Frau Hedberg zu stecken. Obwohl er unschuldig ist, wie ein Lamm. Es gibt jedoch noch andere, die finden, dass ein verlassenes Dorf ein richtig gutes Versteck ist, und das sind die richtigen Übeltäter: Lif und Liander. Sie kommen her, um nach dem Raubgut zu sehen, das sie in einem der Häuser versteckt haben. Rasmus und Oskar beobachten, wie sie sowohl das Geld als auch die Kette von Frau Hedberg herausholen, und sie hören, wie sie sich darüber unterhalten, was sie mit dem ganzen Geld machen werden. Als sie wieder weg sind, schleichen Rasmus und Oskar sich heran, um das Diebesgut herauszuholen und dem Bezirksamtmann zu überreichen. Aber da, oh Schreck, kommen die Diebe zurück!

Kleine bühne

11.45   Singen mit Fräulein Prysselius

Fräulein Prysselius hat ein gemeinsames Singen für alle Kinder und Erwachsenen, die gerne mitsingen möchten, organisiert, und auch Kling und Klang haben versprochen, mitzumachen und zu helfen. Außerdem haben sie Fräulein Prysselius versprochen, eine ganz besondere Überraschung vorzubereiten. Aber irgendwie haben sie das ein bisschen vergessen … Auf der Bühne steht selbstverständlich das eigene Orchester der Stadt, das Jubiläumsorchester.

 

13.30 Karlsson vom Dach – der kleine Geist von Vasastan

Lillebrors Mutter und Vater sind verreist und Fräulein Bock ist hergekommen, um sich um Lillebror zu kümmern. Heute hat sie Zimtschnecken gebacken, aber Lillebror darf nicht kosten: „Zwischenmahlzeiten zerstören den Appetit“, mein Fräulein Bock. Oder „Der Hausbock“, wie Lillebror sie nennt. Was für ein Glück, dass Karlsson vom Dach der beste Hausbockzähmer der Welt ist! Er fängt an, richtig mit ihr zu „tirritieren“ – indem er für sie spukt! Fräulein Bock freut sich jedoch richtig, weil sie endlich ihre verrückten Schwester Frida übertreffen kann, die im Fernsehen war und von den Spukstimmen erzählt hat, die sie hört.

 

15.25   Nils Karlsson Däumling

Bertil ist allein zu Hause. Das ist er immer, während er darauf wartet, dass seine Mutter und sein Vater aus der Fabrik nach Hause kommen. Früher hatte er eine Schwester – Märta – aber die ist jetzt tot. Es ist so langweilig, den ganzen Tag alleine zu Hause zu sein. Plötzlich, als Bertil richtig langweilig ist, hört er kleine tapsende Schritte und er sieht einen winzigen Jungen unter dem Bett, der nicht größer als ein Daumen ist. Das ist Nils Karlsson Däumling und er wohnt unter Bertils Fußboden. Dorthin kommt man durch ein kleines Loch unter dem Bett und Bertil muss sich einfach nur das richtige Zauberwort „Killevipps“ merken, dann wird auch er klein und er kann mit hinunter gehen und spielen.

 

16.25 Frei wie ein Vogel! – Lieder und kurze Melodien mit Rasmus, Paradies-Oskar und dem Landstreicherorchester

Der elternlose Waise Rasmus hat sich auf seiner Suche nach einem Vater und einer Mutter, die sich einen Jungen mit glattem Haar wünschen, dem Landstreicher Paradies-Oskar angeschlossen. Sie wandern zusammen über die Straßen und singen kleine Liedchen für etwas Geld und einen Happen zu essen. Und manchmal treffen sie Oskars Landstreicherorchester, Blur-Nisse, Sju Attan, Lusknäckarn und Rosasco Seramonsky. Jetzt haben sie endlich ein Zuhause für Rasmus in Stensätra gefunden, bei dem netten Bauern Nilsson und seiner Frau. Rasmus ist dort geblieben, während Oskar sich wieder auf den Weg gemacht hat. Aber Rasmus will nicht dort sein. Er will bei Oskar sein. Aber wie kann er Nein zu einer Mutter und einem Vater, einem ganzen Bauernhof mit Pferden und Kühen und dem ganzen Drumherum sagen? Ja, Rasmus will lieber bei Oskar sein. Und Oskar, er will auch bei Rasmus sein.

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